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Kathetermedizin |
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SAPHENIONvascular bietet, wie nur wenige andere Schwerpunktpraxen im deutschsprachigen Raum, auch ambulante Kathetertherapie an den peripheren (Schulter/Arm, Becken/Bein) Arterien (Raucherbein) an. Bei dieser Therapie kann auf große Bypassoperationen verzichtet werden; ähnlich wie bei Herzkathetereingriffen wird über eine feine Nadel ein Führungsdraht in die Arterie eingeführt und dann im Gefäßinnenraum mit Hilfe von Hochdruckballons das Gefäß aufgedehnt und ggf. mit Prothesen (Stents) von innen abgestützt. Zunehmend setzen wir auch Ultraschallsonden und Minibohrkatheter sowie Laserkatheter ein um auch langstreckige Gefäßverschlüsse (> 5 cm) wieder eröffnen zu können. Dadurch ist es uns möglich geworden, die Indikation für aufwendige und komplikationsträchtige Bypassoperationen deutlich zu reduzieren. Inzwischen werden bis zu 70 Prozent der notwendigen Eingriffe am peripheren Gefäßsystem mit dem Katheter erfolgreich durchgeführt. Nach dem Eingriff wird die Perforation im punktierten Gefäß mit einem Verschlusssystem zugeklebt, für den Patienten bedeutet dieser technische Fortschritt eine Liegezeit von nur noch drei Stunden bei ambulanter Betreuung und die Möglichkeit, danach mit dem Krankentransport nach Hause gebracht zu werden. |
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Wir haben im Gefäßzentrum am Checkpoint Charlie im Verlaufe von knapp zehn Jahren ca. 3.500 Kathetereingriffe durchgeführt. Die möglichen Komplikationen reduzieren sich nach unseren Erfahrungen auf mögliche Nachblutungen oder frühe Thrombosen der behandelten Arterien. Bei uns liegt die Nachblutungsrate bei ein Prozent, thrombotische Re-Verschlüsse finden wir bei weniger als ein Prozent der therapierten Patienten. Nach über 3.500 ambulant durchgeführten Kathetereingriffen an den peripheren Arterien sind wir überzeugt, dass sich diese Form der Therapie in der Ambulanz mit großem Erfolg praktizieren lässt. Deshalb haben wir das Therapiekonzept auch für SAPHENIONvascular übernommen. |