Freitag, 03.09.2010
 
26.08.2010
RFITT - Ergebnisse der endovenösen Therapie an Stammkrampfadern nach 36 Monaten sehr positiv
18.08.2010
Simultane Operation von Krampfader und Bakerzyste - RFITT machts möglich!
28.07.2010
NEU bei SAPHENION: Bocouture - BOTOX - Therapie von Zornes - und Stirnfalten
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27.08.2010 - Dr. Zierau
Konsequente Therapie der Bakerzyste zu empfehlen!
 
Minimalinvasive Therapie vermeidet Komplikationen und jahrelange Punktionstherapie

Die Therapie der BAKER – ZYSTE kann entweder konservativ oder operativ erfolgen. Die konservative Therapie schließt eine antientzündliche medikamentöse Therapie (Ibuprofen, Diclofenac)  und auch eine Punktion der Zyste ein. Bei der operativen Therapie wird gegenwärtig die gesamte Zyste über einen recht großen Hautschnitt in der Kniekehle freigelegt und an ihrer Wurzel (Kanal ins Kniegelenk) unterbunden und dann abgetrennt. Neben der Radikalität des Eingriffs muss man nach der Operation mit den üblichen Komplikationen chirurgischer Eingriffe rechnen. SAPHENION hat eine neue Methode zur minimalinvasiven Therapie der Baker-Zyste entwickelt. Wir punktieren die Zyste unter Ultraschallsicht mit einem Katheter,  saugen die zu viel produzierte Flüssigkeit ab und verschließen dann den Gelenkkanal und die gesamte Zystenhülle mittels der bipolaren Radiofrequenzinduzierten Thermotherapie (RFITT). 
Eine direkte radikale Baker – Zysten- Operation führt zwar zur kompletten Entfernung der Zyste,  jedoch muss auch nach einer Operation mit einer hohen Wiederauftretens - Rate gerechnet werden. Störend sind hierbei natürlich auch die recht großen Narben.
Bei  SAPHENION setzen wir seit 2 Jahren erfolgreich eine minimalinvasive OP-Technik mittels ultraschallgeführtem RFITT – Applikator ein. Der Applikator wird mittels eines Katheters an den Stiel der Zyste geführt. Stiel und die über die Schleuse entleerte Zyste werden durch den mittels hochfrequenter Radiowellenenergie entstehenden Mikrowelleneffekt geschrumpft und durch Erhitzung verklebt. Die behandelten Patienten haben keinerlei postoperative Beschwerden, einzig ein kleiner, millimeterfeiner Einstich ist für einige Tage sichtbar. Aus unserer Sicht stellt die Zysten – RFITT eine ganz hervorragende ergänzende Methode zur schonenden Behandlung der Baker - Zyste dar. Die bisher im Beobachtungszeitraum von 24 Monaten erzielten Ergebnisse  sind ausgesprochen vielversprechend.
Wir empfehlen diese Therapie inzwischen jedem Patienten mit nachgewiesener oder bei uns diagnostizierter Bakerzyste - eine Verzögerung der Therapie führt in aller Regel zu einer chronischen, verfestigten und gekammerten Zyste, die dann durch eine minimalinvasive Therapie nicht mehr ausreichend behandelt werden kann und zu massiven Problemen führt (Pseudothrombose, Ischialgien, Gelenkeinsteifung,,etc.)
In nebenstehendem Bild sieht man den Befund einer solchen, seit 15 Jahren verschleppten Bakerzyste - wir konnten nur noch die frischen Zystenanteile verschliessen. Die älteren Zystenkammern waren verfestigt. So bleibt post OP gezeigter Befund. Der Patient hat auf jeden Fall aber keine Beschwerden mehr und kann wieder normal laufen! 

 
 
26.08.2010 - Dr. Zierau
RFITT - Ergebnisse der endovenösen Therapie an Stammkrampfadern nach 36 Monaten sehr positiv
 
Verlängerung des Garantiezeitraums für RFITT - Eingriffe auf 3 Jahre geplant!


Die endovenöse bipolare Radiofrequenzinduzierte Thermotherapie (RFITT) der Varicosis ist ein seit 4 Jahren im klinischen Einsatz befindliches Verfahren zur endoluminalen Thermoablation von varicösen Venen. Bei der RFITT (oder: Celon - Methode) fließt dank einer bipolaren Anordnung der Elektroden ein hochfrequenter Wechselstrom durch die Venenwand und erzeugt direkt in dieser eine elektische und thermische Wirkung (Mikrowelleneffekt) mit dem Ergebnis einer Gewebeschrumpfung und thermisch bedingten Dissektion und Verklebung der Intima. Durch eine kontinuierliche Impedanzmessung an der Venenwand wird die Einwirkzeit der Energie optimiert und mittels eines akustischen Signals gesteuert.
Wir haben von 09.10.2007 bis zum 01.09. 2010 die Celon – Methode zur endovenösen Therapie von 781 Stammvenen bei 511 Patienten eingesetzt. In 73% wurde die Vena saphena magna, in 27% die Vena saphena parva okkludiert. Bei 140 Patienten wurden mehrere Stammvenen simultan in einer Sitzung behandelt. In 36 Fällen wurde eine zuvor mit dem Laser okkludierte, jedoch rekanalisierte Vene mittels RFITT erfolgreich nachtherapiert. 
Im eigenen Krankengut erreichten wir im Nachuntersuchungszeitraum von 36 Monaten eine Verschlussrate von 98,1% (98,7% Saphena magna, 96,3% Saphena parva).  Rekanalisationen betrafen in 5 Fällen die Vena saphena magna und in gleicher Zahl die Vena saphena parva. 
Nach zwei Jahren klinischem Einsatz haben wir in enger Kooperation mit dem Hersteller eine nach unserer Einschätzung sehr effektive Leistungseinstellung gefunden, die es uns erlaubt, über 90% unserer Patienten mit der RFITT schonend und sicher behandeln zu können. Die kosmetischen Ergebnisse sind in unseren Augen im Vergleich zur herkömmlichen Stripping-Technik, aber auch zum Laser exzellent
 
Die sehr guten Ergebnisse nach nun bereits 3 Jahren Nachuntersuchungszeitraum ermöglichen es uns,  die Garantie auf Radiowelleneingriffe an den Stammkrampfadern in den kommenden Wochen auf 36 Monate zu erweitern.
Diese Garantie gilt insbesondere für Selbstzahlerpatienten. Bei Privatversicherten und Patienten mit Kostenerstattung ist diese Garantie nach Absprache mit der Krankenkasse ebenfalls möglich.

 
 
18.08.2010 - Dr. Zierau
Simultane Operation von Krampfader und Bakerzyste - RFITT machts möglich!
 
SAPHENION hat Kombinations-OP erfolgreich in die ambulante Therapie eingeführt

Bei den standardmäßigen duplexsonografischen Untersuchungen der Beinvenen fällt uns immer wieder eine bisher bei unseren Patienten nicht diagnostizierte Bakerzyste auf. Bakerzysten sind in der Regel Domäne der orthopädischen Kollegen. Seit 2 Jahren setzen wir die RFITT auch zur Behandlung der Bakerzyste ein (siehe auch newsletter: DERZIERAU). Diese Therapie ist ausgesprochen erfolgreich und daneben wirklich minimalinvasiv. Es liegt also nahe, die beiden Therapien von Krampfadern und Bakerzysten dann auch simultan ein zu setzen, da sowohl Einführbesteck, als auch die Katheter baugleich sind. In mehreren Operationen haben wir nunmehr beide Krankheitsbilder in einer Sitzung behandelt. Die Ergebnisse sind ausgesprochen gut, die OP-Zeit ist nur ca. 5 Minuten länger, Mobilität und uneingeschränkte Lebensführung sind unmittelbar nach dem Eingriff ebenso gegeben.
 
 
 
 
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